F. Schubert: Winterreise
Eutin, St. Michaelis-Kirche, XX Uhr | Hilko Dumno, Klavier
Eutin, St. Michaelis-Kirche, XX Uhr | Hilko Dumno, Klavier
„[…] Georg Poplutz, der nach anfänglichem Ausloten der Akustik zu sonorem, makellosem und gerade im Piano-Bereich anrührendem Ton fand. In seiner kultivierten und den Text eher melancholisch als verzweifelt darstellenden Art charakterisiert er den heimatlosen Wanderer als immer noch Hoffenden, der zeitweise glücklicheren Wachträumen erliegt.“ – HNA, 3. Mai 2024
Kassel, Palais Bellevue, „Liedfestival 2024“, 19.30 Uhr | Eliot-Quartett
RUNDFUNKSENDUNG: hr 2 Kultur, „Kaisers Klänge“, 13 Uhr (und 16.11., 20 Uhr, auch zum Nachhören) | hr-Sinfonieorchester | Leitung: Karin Hendel
RUNDFUNKSENDUNG: HR 2, Karsamstag, „Musikland Hessen“, ab 15.04 Uhr | Am Mikrofon: Susanne Pütz
„Sowohl die einleitenden „Biblischen Lieder“ von Antonin Dvorák als auch die „Religiösen Gesänge“ von Josef Gabriel Rheinberger im Finale strahlten Lob und Zuversicht aus. Der Tenor des Gesangssolisten ließ schon beim eröffnenden Psalmlied „Gott ist mein Hirte“ durch seine Ausdruckskraft, die Worte wie „zu seines Namens ewigem Ruhm“ mit Glanz erfüllte, aufhorchen.“ – Schwarzwälder Bote, 6.11.2019
„Mit der einfühlsamen korrespondierenden Orgelbegleitung Banholzers modellierte Poplutz mit seiner eindrucksvollen klaren Stimme die Intentionen der jeweiligen geistlichen Lieder in ihrem Charakter unnachahmlich heraus. […] In vorzüglicher stimmlicher Disposition bewies Poplutz einen hohen Grad von Ausdruck und Geistigkeit.“ – Westfalenpost, 31.10.2019
„Im Marianischen Saal erklang eine spannende Wiedergabe der «Winterreise» von Franz Schubert. Das Gitarrenduo Morat-Fergo und der deutsche Tenor Georg Poplutz beeindruckten mit kammermusikalischer Interpretation. […] Dass der Tenor Georg Poplutz über diesen Klängen seine Stimme bis in hauchleises Piano zurücknehmen kann, dass er im Fortissimo nicht forcieren muss, lässt die vielen Zuhörer aufmerksam und meist in grosser Stille lauschen. […] In der «Erstarrung» rauscht die Begleitung orchestral, darüber schwingt sich die Tenorstimme leicht wie vom Wind getrieben empor. […] Aus dieser Erstarrung steigert sich die hoffnungslose Wut in Stimme und Gitarren so stark, dass das Eis auf dem Fluss eigentlich schmelzen muss. “ – Luzerner Zeitung, 25.2.2019
„[…] verrät Zender Schubert nie an den Effekt, kehrt immer wieder zum melancholischen Grundton des Zyklus zurück. Anschaulich machte das vor allem Poplutz dank ausdauernder vokaler Konzentration und tadelloser Artikulation der Texte. – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. März 2018