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H. Schütz: Symphoniae Sacrae III SWV 298-318 (Carus Schütz-Edition, Vol. 12)

Schütz Symphoniae Sacrae III

Dorothee Mields, Ulrike Hofbauer, Isabel Schicketanz, Sopran

David Erler, Maria Stosiek, Stefan Kunath, Alt

Georg Poplutz, Tobias Mäthger, Tenor

Felix Schwandtke, Martin Schicketanz, Bass

Dresdner Kammerchor

Dresdner Barockorchester

Leitung: Hans-Christoph Rademann

© 2014 | Carus & MDR

 

weitere Aufnahmen

erhältlich bei

H. Schütz: Auferstehungshistorie (Rademann)

„Georg Poplutz ist exzellent in der Rolle des Evangelisten. Dieser kommt für Schütz die größe Bedeutung zu, und deswegen ist es absolut notwendig, dass jedes Wort klar zu verstehen ist, und dass die Geschichte der Auferstehung ‚richtig‘ erzählt wird, in einem natürlichen Sprechtempo. Und eben das ist hier der Fall.“ – Toccata, 76/2015

 

„[…] der Evangelist, der natürliches Sprechen und engagiertes und farbenreiches Singen locker verbindet.“ – Concerto 263/2015

 

„Die ‚Auferstehungshistorie‘ steht und fällt mit der Interpretation des Evangelisten, dessen frei erzählender Riesenpartie (aus Matthäus, Markus, Johannes, 1. Korintherbrief) alles andere untergeordnet ist. Der Tenor Georg Poplutz beherrscht in einer phänomenalen stilistischen Sicherheit den Erzählgestus mit feinen emotionalen Spannungen.“ – Chorzeit, Nr. 4, April 2014

 

„Im Zentrum der Erzählung des Ostergeschehens steht der Evangelist: Der schon profilierte Tenor Georg Poplutz singt ihn klar und fein, mit leichtem Ton, vor allem in sehr natürlicher Diktion. Und er brilliert mit dem von Schütz geforderten Balanceakt von textgebundenem Singen und jener subtilen musikdramatischen Weiterung, die Schütz in die Historien-Tradition einbrachte. All das belebt Poplutz absolut stimmig und bezwingend.“ – www.klassik.com, 24.4.2014

H. Schütz: Matthäuspassion (Rademann)

„Der Tenor Georg Poplutz hat im Rahmen der Schütz-Gesamteinspielung bereits mehrfach bewiesen, dass er so etwas wie die ideale Schütz-Stimme hat, der das, was Schütz verlangt, auf natürlich wirkende Weise nahe ist. Nach Schütz’ Maßgabe nimmt der Evangelist ‚…seine partey für sich, vnd recitiret dieselbe ohne einigen tact, wie es jhm bequem deucht, hinweg, helt auch nicht lenger auff einer Sylben, als man sonsten in gemeinen, langsamen und verstendlichen Reden zu thun pfleget.‘ Genauso macht Poplutz es; er ist in dieser Haltung absolut souverän, verkörpert die gewünschte schlichte Natürlichkeit geradezu. Dank seiner exzellenten, nie artifiziellen Diktion können Text und Töne dahinströmen, werden immer wieder auch dringlich gesteigert – aber eben deutlich nachvollziehbar aus dem Text motiviert, ohne äußeres Wollen. In solcher Steigerung geht Poplutz hörbar ins Risiko, durchaus abseits klassischen Schönklangs, auch darin überzeugend.“ – magazin.klassik.com, 1.4.2015

 

„Das Fehlen jeglicher Begleitung – in der Dresdner Schlosskapelle durften in der Passionszeit bis Ende des 17. Jahrhunderts keine Instrumente erklingen – wird nicht kaschiert, sondern in Gestalt des musikalisch bis aufs Äußerste reduzierten Evangelisten zum Programm erhoben: Schütz geht es hier zuallererst um den verständlichen Bericht. Georg Poplutz führt den Hörer mit schnörkelloser Rezitation, doch voller Wärme und Anteilnahme durch die Erzählung. Durch diese im gesamten Werk überwiegend präsente Psalmodie erzeugt Schütz eine Aura der Konzentration aufs Wesentliche.“ – Chorzeit, März 2015

 

„Georg Poplutz singt einen emotional sehr bewegten Evangelisten, der bis in die Übersetzung der Worte Jesu (Eli, lema sabatani) ganz Teil des Geschehens bleibt. Es ist wohltuend, dass hier aber keine mit Theatralik überdeckte, noble Distanz zum ‚Denkmal‘ des Komponisten gesucht oder eine zelebrierende Haltung eingenommen wird, wie sie einem in älteren Aufnahmen begegnet.“ – Dresdner Neueste Nachrichten, 30.3.2015

 

„Doch je länger man hinhört, desto mehr entfaltet der Sprechgesang seine faszinierende, auf geistige Versenkung zielende Wirkung – vor allem dank des exzellenten Tenors Georg Poplutz, dem Hans-Christoph Rademann mit dem Dresdner Kammerchor kundig zur Seite steht.“ – Augsburger Allgemeine, 27.3.2015

 

“The huge dramatic and musical responsibility which lands on the shoulders of the Evangelist and Jesus is easily born by Georg Poplutz and […]” – www.earlymusicreview.com, 24.2.2015

Beethoven, Fauré, Franz, Schumann: Liederabend

„Georg Poplutz gelingt mit klarer Diktion eine fesselnde Interpretation, die den Zuhörer die seelischen Qualen der Trennung erspüren lässt. […] endet ein Konzertabend, der von der wunderbaren dynamischen Bandbreite und dem Gestaltungswillen des Pianisten und der emotionalen Ergiffenheit und der stupenden Wortverständlichkeitn des Tenors lebt.“ – Erlanger Nachrichten, 4.3.2015

 

„Mit feiner Stimme beschwört Poplutz ein träumerisches Sehnen. Der vom Sänger präzise artikulierte Text beschreibt Landschaften, auf die der Liebende seine Gefühlsschwankungen übertragt […] Seine fließenden Übergänge, seine schönläufigen Melodiebögen bestimmen das gesamte Konzert. […] Poplutz ist ein versierter Erzähler […] Seine Mimik unterstreicht die musikalischen Bilder. […]“ – Westfälischer Anzeiger, 24.1.2015

C. H. Graun: Der Tod Jesu (Gropper)

„[…] als auch Georg Poplutz […] beeindrucken selbst in schwierigsten Passagen mit leicht geführten, natürlichen Stimmen, die sich wie maßgeschneidert in die stilsichere Interpretation einfügen.“ – Chorzeit, März 2015

 

„Georg Poplutz und […] bestechen ebenfalls mit sehr angenehmen und leicht geführten Stimmen, die wie maßgeschneidert für Graun wirken. Formidabel eben.“ – Fonoforum, Februar 2015