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GEORG POPLUTZ | Boss
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H. Schütz: Weihnachtshistorie

„Überragend […] waren […] und Georg Poplutz. Vor allem in seiner Gestaltung der Evangelistenpartie zeigte der Tenor, dass er einer der wenigen ist, denen es gelingt, bei solcher Musik den vorgetragenen Affekt, die innere Beteiligung und die klare Aussage ganz gültig auszubalancieren.“ – Dresdner Neueste Nachrichten, 23. Dezember 2013

 

„Georg Poplutz entdeckt im Evangelisten, dem Schütz einen raffiniert natürlichen Sprachduktus komponierte, immer neue, zarte Wendungen.“ – Der Tagesspiegel, 19. Dezember 2013

 

„Nun […] fesseln die feinen Akzente des Evangelisten Georg Poplutz […]“ – Berliner Zeitung, 19. Dezember 2013

F. Schubert: Winterreise (mit Hilko Dumno, Klavier)

„Tenor Georg Poplutz entschied sich im Zielkonflikt zwischen Wärme und Klarheit für letztere zugunsten von dynamischer Pointierung, vollkommener Intonationssicherheit und perlenartiger Artikulation. […] Mit jeder Pointe fächert sich die Winterlandschaft auf, wird bildlicher und greifbarer. Große dynamische Unterschiede, ungewöhnliche harmonische Entwicklungen wie in ‚Der Wegweiser‘ oder in ‚Der Leiermann‘, aber auch wertvolle Kleinteile wie beispielsweise das besonders präzise Zusammenwirken Poplutz’ und Dumnos in ‚Auf dem Flusse‘ sorgen für einen gelungenen Abend.“ – Allgemeine Zeitung, 30.10.2013

 

„Georg Poplutz ist ganz, ganz nahe daran, diese existenziellen Ängste und sehnlichsten Hoffnungen dieses Winterreisenden glaubwürdig erfahrbar zu machen. Bei seinem Liederabend im Haus der Klaviere Gottschling in Hiddingsel jedenfalls schuf Poplutz zusammen mit Hilko Dumno am Klavier eine dichte, spannungsvolle Atmosphäre von enormer Ausstrahlungskraft. Träumerische Fantasien von bunten Blumen und grünen Wiesen wurden lebendig, im krassen Gegensatz dazu die auf Beute spekulierende Krähe. Ein ganzer Kosmos an Gefühlen also. Den eröffnet Poplutz mit seinem absolut sicher geführten lyrischen Tenor, der wunderschön klingt, offen ist und der vom Timbre her gar nicht so ‚typisch‘ tenoral wirkt. Nirgends Enge, dagegen immer ein Schuss bronzener Farbe statt stählernen Blaus. Das ist für den Liedgesang optimal. Und auch dies: Poplutz setzt auf größtmöglichen Klang und nutzt ganz bewusst die Konsonanten – wie er überhaupt mit Sorgfalt die Sprache formt, den Text deutet und seiner Dramatik nachforscht: ‚Ich bin zu Ende mit allen Träumen.‘ Und Hilko Dumno am Klavier? Er erweist sich als Klavierpartner, der sich nicht vor impulsiven Ausbrüchen scheut, dynamisch genauso fein und sensibel schattiert wie der Sänger, einen Anschlag kultiviert, der ein wenig zum Leggiero tendiert. Zwei individuelle Künstler also, die gut zueinander passen. Gerade auch wenn sie sich auf die ‚Winterreise‘ machen.“ – Westfälische Nachrichten, 23.1.2012

 

„[…] ihre Darstellung der ‚Winterreise‘ war rundweg überzeugend. […] Schubert soll gewünscht haben, dass seine Lieder weniger deklamiert als vielmehr fließend gesungen werden. Diese Anforderungen konnte Poplutz mit seinem lyrischen Tenor mühelos erfüllen. Gleichwohl sang er so akzentuiert und artikuliert, dass sich die Zuhörer über starke Bildhaftigkeit und hohe Textverständlichkeit freuen konnten – zumal der sympathische Sänger seinen Vortrag durch stimmige Gestik und Mimik unterstützte.“ – Soester Anzeiger, 20.1.2012

L. v. Beethoven: An die ferne Geliebte

„Zu Beginn erklang Beethovens sechsteiliger Liederzyklus ‚An die ferne Geliebte‘, von Georg Poplutz nuancenreich und textverständlich vorgetragen.“ – Westfälische Nachrichten, 23.9.2013

 

„[…] den instrumentalen Klangboden, auf dem Georg Poplutz seine Stimme mit Innigkeit und großem Gestaltungsvermögen glänzen lassen konnte. Er zeigte sich als wahrer Liedsänger, der jedes einzelne Lied in seiner Charakteristik ganz erkannte und ihm dann ein jeweils adäquates Gewand verlieh. Poplutz begeisterte das Publikum mit seiner differenzierten Gesangskultur, die ihn für solch romantisch inspirierte Lieder geradezu prädestinierte.“ – Westfälische Nachrichten, 12.5.2013

Gioachino Rossini: Petite Messe Solennelle

Rossini Messe Kaljuste

Kirchheimer Vokal Consort:

Andrea Lauren Brown, Sarah Wegener – Sopran

Ulrike Andersen, Ulrike Bartsch – Alt

Michael Feyfar, Georg Poplutz – Tenor

Dominik Wörner, Jonathan de las Pas Zaens – Bass

Simon Bucher – Klavier

Andreas Gräsle – Harmonium

Ltg.: Tonu Kaljuste

© 2013 Carus

 

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