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J. Haydn: Die Schöpfung

„Der Tenor Georg Poplutz glänzte bei bester Textverständlichkeit mit seiner wohl differenzierten und warm timbrierten Stimme.“ – Westfälische Nachrichten, 27. Oktober 2015

 

„Ein Uriel von bestechend klarer Diktion und starker Ausstrahlungskraft ist der Tenor Georg Poplutz.“ – Mittelbayerische Zeitung, 27. Oktober 2014

H. Schütz: Auferstehungshistorie (Rademann)

„Georg Poplutz ist exzellent in der Rolle des Evangelisten. Dieser kommt für Schütz die größe Bedeutung zu, und deswegen ist es absolut notwendig, dass jedes Wort klar zu verstehen ist, und dass die Geschichte der Auferstehung ‚richtig‘ erzählt wird, in einem natürlichen Sprechtempo. Und eben das ist hier der Fall.“ – Toccata, 76/2015

 

„[…] der Evangelist, der natürliches Sprechen und engagiertes und farbenreiches Singen locker verbindet.“ – Concerto 263/2015

 

„Die ‚Auferstehungshistorie‘ steht und fällt mit der Interpretation des Evangelisten, dessen frei erzählender Riesenpartie (aus Matthäus, Markus, Johannes, 1. Korintherbrief) alles andere untergeordnet ist. Der Tenor Georg Poplutz beherrscht in einer phänomenalen stilistischen Sicherheit den Erzählgestus mit feinen emotionalen Spannungen.“ – Chorzeit, Nr. 4, April 2014

 

„Im Zentrum der Erzählung des Ostergeschehens steht der Evangelist: Der schon profilierte Tenor Georg Poplutz singt ihn klar und fein, mit leichtem Ton, vor allem in sehr natürlicher Diktion. Und er brilliert mit dem von Schütz geforderten Balanceakt von textgebundenem Singen und jener subtilen musikdramatischen Weiterung, die Schütz in die Historien-Tradition einbrachte. All das belebt Poplutz absolut stimmig und bezwingend.“ – www.klassik.com, 24.4.2014

H. Schütz: Matthäuspassion (Rademann)

„Der Tenor Georg Poplutz hat im Rahmen der Schütz-Gesamteinspielung bereits mehrfach bewiesen, dass er so etwas wie die ideale Schütz-Stimme hat, der das, was Schütz verlangt, auf natürlich wirkende Weise nahe ist. Nach Schütz’ Maßgabe nimmt der Evangelist ‚…seine partey für sich, vnd recitiret dieselbe ohne einigen tact, wie es jhm bequem deucht, hinweg, helt auch nicht lenger auff einer Sylben, als man sonsten in gemeinen, langsamen und verstendlichen Reden zu thun pfleget.‘ Genauso macht Poplutz es; er ist in dieser Haltung absolut souverän, verkörpert die gewünschte schlichte Natürlichkeit geradezu. Dank seiner exzellenten, nie artifiziellen Diktion können Text und Töne dahinströmen, werden immer wieder auch dringlich gesteigert – aber eben deutlich nachvollziehbar aus dem Text motiviert, ohne äußeres Wollen. In solcher Steigerung geht Poplutz hörbar ins Risiko, durchaus abseits klassischen Schönklangs, auch darin überzeugend.“ – magazin.klassik.com, 1.4.2015

 

„Das Fehlen jeglicher Begleitung – in der Dresdner Schlosskapelle durften in der Passionszeit bis Ende des 17. Jahrhunderts keine Instrumente erklingen – wird nicht kaschiert, sondern in Gestalt des musikalisch bis aufs Äußerste reduzierten Evangelisten zum Programm erhoben: Schütz geht es hier zuallererst um den verständlichen Bericht. Georg Poplutz führt den Hörer mit schnörkelloser Rezitation, doch voller Wärme und Anteilnahme durch die Erzählung. Durch diese im gesamten Werk überwiegend präsente Psalmodie erzeugt Schütz eine Aura der Konzentration aufs Wesentliche.“ – Chorzeit, März 2015

 

„Georg Poplutz singt einen emotional sehr bewegten Evangelisten, der bis in die Übersetzung der Worte Jesu (Eli, lema sabatani) ganz Teil des Geschehens bleibt. Es ist wohltuend, dass hier aber keine mit Theatralik überdeckte, noble Distanz zum ‚Denkmal‘ des Komponisten gesucht oder eine zelebrierende Haltung eingenommen wird, wie sie einem in älteren Aufnahmen begegnet.“ – Dresdner Neueste Nachrichten, 30.3.2015

 

„Doch je länger man hinhört, desto mehr entfaltet der Sprechgesang seine faszinierende, auf geistige Versenkung zielende Wirkung – vor allem dank des exzellenten Tenors Georg Poplutz, dem Hans-Christoph Rademann mit dem Dresdner Kammerchor kundig zur Seite steht.“ – Augsburger Allgemeine, 27.3.2015

 

“The huge dramatic and musical responsibility which lands on the shoulders of the Evangelist and Jesus is easily born by Georg Poplutz and […]” – www.earlymusicreview.com, 24.2.2015

Beethoven, Fauré, Franz, Schumann: Liederabend

„Georg Poplutz gelingt mit klarer Diktion eine fesselnde Interpretation, die den Zuhörer die seelischen Qualen der Trennung erspüren lässt. […] endet ein Konzertabend, der von der wunderbaren dynamischen Bandbreite und dem Gestaltungswillen des Pianisten und der emotionalen Ergiffenheit und der stupenden Wortverständlichkeitn des Tenors lebt.“ – Erlanger Nachrichten, 4.3.2015

 

„Mit feiner Stimme beschwört Poplutz ein träumerisches Sehnen. Der vom Sänger präzise artikulierte Text beschreibt Landschaften, auf die der Liebende seine Gefühlsschwankungen übertragt […] Seine fließenden Übergänge, seine schönläufigen Melodiebögen bestimmen das gesamte Konzert. […] Poplutz ist ein versierter Erzähler […] Seine Mimik unterstreicht die musikalischen Bilder. […]“ – Westfälischer Anzeiger, 24.1.2015

C. H. Graun: Der Tod Jesu (Gropper)

„[…] als auch Georg Poplutz […] beeindrucken selbst in schwierigsten Passagen mit leicht geführten, natürlichen Stimmen, die sich wie maßgeschneidert in die stilsichere Interpretation einfügen.“ – Chorzeit, März 2015

 

„Georg Poplutz und […] bestechen ebenfalls mit sehr angenehmen und leicht geführten Stimmen, die wie maßgeschneidert für Graun wirken. Formidabel eben.“ – Fonoforum, Februar 2015

Concertare – Abseits vom Mainstream, Caterva Musica

„[…] und wenn man hört, wie Georg Poplutz und […] an die Sache herangehen, dann wird klar: Die Beschäftigung mit solchen Noten kann mindestens so viel Spaß machen, wie das Zuhören.“ – Concerto, 263/2015

 

„Sein kantatenartiges Tenorkonzert, das die CD beschließt, sollte (für mich) dann schon als eigentliches Highlight […] gelten! Georg Poplutz gibt da, insbesondere im vierten Satz […] so eine Art von sanduhrsandfließender Koloratur zum Besten; so was Irres habe ich noch nie zuvor gehört – Respekt dem Sänger!!“ – kultura-extra, das online.magazin, 2.2.2015

G. F. Händel: Messiah

„Georg Poplutz sang in seiner ansprechenden Art mit sehr angenehmer Stimme die wenigen Tenor-Arien. Ihn hätte man gern noch öfter gehört.“ – www.der-neue-merker.eu, 2. Januar 2015

H. Schütz: Weihnachtshistorie (Rademann)

„[…] Wie schon vorausgegangene Aufnahmen verdient auch die zehnte Folge höchstes Lob. […] Unter den Vokalsolisten ist […] der Tenor Georg Poplutz als Evangelist hervorzuheben. Er gestaltet die Rezitative mit klarem, leichtem Ton und einer beeindruckend natürlichen Diktion. Traumwandlerisch sicher bewegt er sich auf dem schmalen Grat zwischen streng textgebundenem Singen und einer subtilen, dramatischen Weitung des Historientons – für die Partie des Evangelisten in dieser Referenzaufnahme eine hervorragende Besetzung.“ – Chorzeit Nr. 11, Dezember 2014

 

„[…] der Evangelist: Mit dieser zentralen Partie steht und fällt das Gelingen, das ist nicht nur in Bachs Passionen so. Hier singt sie Georg Poplutz ganz exzellent, das kann man vorweg zusammenfassen. Er ist im besten Sinn ein beteiligter Erzähler, der seinen Part mit absolut natürlicher Geste gestaltet. Poplutz hat schon oft gezeigt, dass er mittlerweile ein Meister darin ist, auf jenem schmalen Grat von natürlicher, sprachgezeugter Ästhetik und kunstfertiger Gesanglichkeit zu balancieren, den Schütz seinen Vokalisten zuweist. […] Und Poplutz bewegt sich bei Schütz – so jedenfalls auch der aktuelle Eindruck – in einem ganz natürlich anmutenden Umfeld, ist dort ästhetisch zuhause. Er vermeidet alle artifizielle Überinterpretation, was sein zutreffendes Rollenverständnis noch einmal unterstreicht.“ – magazin.klassik.com, 17.11.2014

H. Schütz: Weihnachtshistorie

„Überragend […] waren […] und Georg Poplutz. Vor allem in seiner Gestaltung der Evangelistenpartie zeigte der Tenor, dass er einer der wenigen ist, denen es gelingt, bei solcher Musik den vorgetragenen Affekt, die innere Beteiligung und die klare Aussage ganz gültig auszubalancieren.“ – Dresdner Neueste Nachrichten, 23. Dezember 2013

 

„Georg Poplutz entdeckt im Evangelisten, dem Schütz einen raffiniert natürlichen Sprachduktus komponierte, immer neue, zarte Wendungen.“ – Der Tagesspiegel, 19. Dezember 2013

 

„Nun […] fesseln die feinen Akzente des Evangelisten Georg Poplutz […]“ – Berliner Zeitung, 19. Dezember 2013

F. Schubert: Winterreise

„Tenor Georg Poplutz entschied sich im Zielkonflikt zwischen Wärme und Klarheit für letztere zugunsten von dynamischer Pointierung, vollkommener Intonationssicherheit und perlenartiger Artikulation. […] Mit jeder Pointe fächert sich die Winterlandschaft auf, wird bildlicher und greifbarer. Große dynamische Unterschiede, ungewöhnliche harmonische Entwicklungen wie in ‚Der Wegweiser‘ oder in ‚Der Leiermann‘, aber auch wertvolle Kleinteile wie beispielsweise das besonders präzise Zusammenwirken Poplutz’ und Dumnos in ‚Auf dem Flusse‘ sorgen für einen gelungenen Abend.“ – Allgemeine Zeitung, 30.10.2013

 

„Georg Poplutz ist ganz, ganz nahe daran, diese existenziellen Ängste und sehnlichsten Hoffnungen dieses Winterreisenden glaubwürdig erfahrbar zu machen. Bei seinem Liederabend im Haus der Klaviere Gottschling in Hiddingsel jedenfalls schuf Poplutz zusammen mit Hilko Dumno am Klavier eine dichte, spannungsvolle Atmosphäre von enormer Ausstrahlungskraft. Träumerische Fantasien von bunten Blumen und grünen Wiesen wurden lebendig, im krassen Gegensatz dazu die auf Beute spekulierende Krähe. Ein ganzer Kosmos an Gefühlen also. Den eröffnet Poplutz mit seinem absolut sicher geführten lyrischen Tenor, der wunderschön klingt, offen ist und der vom Timbre her gar nicht so ‚typisch‘ tenoral wirkt. Nirgends Enge, dagegen immer ein Schuss bronzener Farbe statt stählernen Blaus. Das ist für den Liedgesang optimal. Und auch dies: Poplutz setzt auf größtmöglichen Klang und nutzt ganz bewusst die Konsonanten – wie er überhaupt mit Sorgfalt die Sprache formt, den Text deutet und seiner Dramatik nachforscht: ‚Ich bin zu Ende mit allen Träumen.‘ Und Hilko Dumno am Klavier? Er erweist sich als Klavierpartner, der sich nicht vor impulsiven Ausbrüchen scheut, dynamisch genauso fein und sensibel schattiert wie der Sänger, einen Anschlag kultiviert, der ein wenig zum Leggiero tendiert. Zwei individuelle Künstler also, die gut zueinander passen. Gerade auch wenn sie sich auf die ‚Winterreise‘ machen.“ – Westfälische Nachrichten, 23.1.2012

 

„[…] ihre Darstellung der ‚Winterreise‘ war rundweg überzeugend. […] Schubert soll gewünscht haben, dass seine Lieder weniger deklamiert als vielmehr fließend gesungen werden. Diese Anforderungen konnte Poplutz mit seinem lyrischen Tenor mühelos erfüllen. Gleichwohl sang er so akzentuiert und artikuliert, dass sich die Zuhörer über starke Bildhaftigkeit und hohe Textverständlichkeit freuen konnten – zumal der sympathische Sänger seinen Vortrag durch stimmige Gestik und Mimik unterstützte.“ – Soester Anzeiger, 20.1.2012